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Jahr 2003

Produktionen aus dem Jahr 2002

PEER GYNT

Ballett von Richard Wherlock

Uraufführung: 17. Januar 2003, Theater Basel
Choreographie: Richard Wherlock
Musik: Edvard Grieg, Claude Debussy, Darius Milhaud, Kurt Weill
Bühne: Regina Lorenz
Kostüme: Antonio D’Amico
Dauer: 150 Min. / Tänzer: 22

Ballett Basel - Peer Gynt«Grieg gefällt mir deshalb so gut, weil ich die Mischung zwischen Volksmusik und lyrischen Momenten mag. Ich kann die Geschichte in der Musik hören. Peer träumt von der Grossstadt und fi ndet sich in einem Tanzstudio wieder, wo gerade eine Probe stattfi ndet […] Und dann wird er entdeckt und macht seine erste grosse Choreographie. Das zentrale Thema in ‹Peer Gynt› ist für mich die Suche der Hauptfigur nach sich selbst.» — Richard Wherlock

 


 

RÉBUS

Ballett von Richard Wherlock

Premiere Ballett Basel: 25. September 2003 Uraufführung: 1994, Theater Hagen
Choreographie/Ausstattung: Richard Wherlock
Musik: Igor Markewitsch
Bühne: Regina Lorenz
Kostüme: Diana Stiehl
Dauer: 30 Min. / Tänzer: 22

Rébus
Die Suite für Orchester «Rébus» des jungen Igor Markewitsch ist für die «Ballets russes» komponiert und dem Ballettimpresario Serge Diaghilew gewidmet. Trotzdem wurde die Suite 1931 in Paris nur konzertant aufgeführt; erst 1994 realisierte Richard Wherlock die szenische Erstaufführung.




 


 

SECHS TÄNZE

Ballett von Jiří Kylián

Premiere Ballett Basel: 25. September 2003
Uraufführung: 24. Oktober 1986, Het Muziektheater Amsterdam, NDT 1 Choreographie/Bühne/Kostüme: Jiří Kylián
Musik:Wolfgang Amadeus Mozart
Dauer: 15 Min. / Tänzer: 13

Sechs Tänze

Mit «Sechs Tänze» begann 2003 die Zusammenarbeit von Jiří Kylián mit dem Ballett Basel. «Mozarts ‹Deutsche Tänze› stammen aus einer – für unser heutiges Verständnis – sehr andersartigen Welt. … Die 200 Jahre, die uns von Mozart trennen, ein Zeitraum, der durch Kriege, Aufstände und Revolutionen gezeichnet ist, machen es uns schwer, die Musik so zu hören, wie es für unsere Vorfahren selbstverständlich war. … So gesehen konnte ich nicht einfach sechs Tanznummern choreographieren, die sich ausschliesslich auf den musikalischen Humor und die Brillanz des Komponisten stützen. Deshalb habe ich zusätzlich sechs scheinbar sinnund zusammenhanglose Szenen eingefügt, deren Fokus von der Bühne weg nach aussen weist: Alles bekommt Übergangscharakter, die Bühne wird zur Schwelle.» — Jiří Kylián

 


 

PRÉLUDE À L’APRÈS-MIDI D’UN FAUNE

Ballett von Richard Wherlock

Premiere Ballett Basel: 25. September 2003
Uraufführung: 19. Mai 2001, Komische Oper, Berlin
Choreographie: Richard Wherlock
Musik: Claude Debussy
Bühne: Regina Lorenz
Kostüme: Diana Stiehl
Dauer: 10 Min. / Tänzer: 1

Ballett Basel - Aprés midi d'un faune

Claude Debussys «Prélude à l’après-midi d’un faune», ein Meisterwerk des musikalischen Impressionismus, verursachte bei seiner szenischen Uraufführung durch die «Ballets Russes» 1912 in Paris einen gewaltigen Skandal, hervorgerufen vor allem durch die nicht nur angedeutete erotische Konnotation der letzten Szene. Richard Wherlock interpretiert Debussys Musik in freier Assoziation als die Vision eines Mannes von seiner «Traumfrau», die im Gegenüber von Ideal und Wirklichkeit Illusion bleibt.

 


 

BOLÉRO

Ballett von Richard Wherlock

Premiere Ballett Basel: 25. September 2003
Choreographie: Richard Wherlock
Musik:Maurice Ravel
Licht: Jordan Tuinman/Remco Zwinkels
Kostüme: Helena de Medeiros
Dauer: 17 Min. / Tänzer: 29

Boléro

Als ein «Crescendo mit wartenden Bräuten» beschreibt Wherlock seine «Boléro»-Choreographie, die die subtile Erotik von Ravels fulminanter Orchesterkomposition aufgreift.