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Statuten und Stiftungszweck

Stiftungsurkunde

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Abschrift ab Original

Öffentliche Urkunde über die Errichtung der

STIFTUNG BASLER BALLETT-GILDE

Vor mir, dem unterzeichnenden öffentlichen Notar zu Basel, ist erschienen:   Herr Walter Jakob K l e i b e r, Ballettmeister, ledig, geboren am 5. Dezember 1909 (fünften Dezember eintausendneunhundertneun), von Biel-Benken und Basel, in Basel, mir, dem Notar persönlich bekannt, und hat erklärt:   Ich errichte hiermit eine Stiftung und stelle das folgende Stiftungsstatut auf:

I. Sitz und Zweck der Stiftung

1. Unter dem Namen „Stiftung Basler Ballett-Gilde“ besteht mit Sitz in Basel eine Stiftung im Sinne der Artikel 80 (achtzig) und folgende des Zivilgesetzbuches.   Der Stiftungsrat kann den Sitz der Stiftung vorbehältlich der aufsichtsbehördlichen Bestimmung jederzeit innerhalb der Schweiz verlegen.

2. Die Stiftung hat zum Zweck:

- Die Propagierung und Förderung des Balletts der Basler Theater, insbesondere durch

· Werbung für die Veranstaltungen des Balletts 
· Unterstützung der Ballett-Leitung bei der Realisierung ihrer Pläne  
· Werbung für das Basler Ballett im Ausland durch Mithilfe bei
der Organisation von Ausland-Tourneen  
· Nachwuchsförderung

- Die Vergrösserung und Bereicherung der Darbietungen des Basler Balletts,
insbesondere durch  
· Beizug von Gast-Solisten und Gast-Choreographen  
· Durchführung von Sonder-Veranstaltungen

- Die Verbesserung des Kontakts zwischen dem Ballettensemble und dem
Publikum, insbesondere durch

· Periodische Informationen über das Basler Ballett  
· Durchführung von Kontakt-Meetings mit Vertretern der Ballett-Leitung
und des Ballettensembles  
· Einblick in die Probenarbeit

- Allgemein die Weckung des Interesses für die Kunstform Ballett bei einem
grösseren Personenkreis

Die Stiftung ist ausschliesslich auf gemeinnütziger Basis tätig.

II. Stiftungsvermögen

3. Als Stifter widme ich der Stiftung ein Anfangsvermögen in der Höhe von Fr. 1'000.-- (Franken eintausend).  Das Stiftungsvermögen wird weiter geäufnet durch  
· Zuwendungen von Gönnern  
· Seine Erträgnisse

Das Stiftungsvermögen ist nach kaufmännischen Grundsätzen zu verwalten. Zur Erreichung des Stiftungszwecks können die Erträgnisse und die Vermögenssubstanz verwendet werden.

 

III. Haftung

4. Für sämtliche Verbindlichkeiten der Stiftung haftet ausschliesslich das Stiftungsvermögen.

IV. Stiftungsorgane

5. Organe der Stiftung sind der Stiftungsrat und die Kontrollstelle.

6. Der Stiftungsrat besteht aus mindestens drei Mitgliedern, von denen eines gleichzeitig die Funktion des Präsidenten innehat. Der Stiftungsrat ist beschlussfähig, wenn wenigstens drei seiner Mitglieder anwesend sind. Bei Stimmengleichheit entscheidet der Präsident durch Stichentscheid.

7. Als erste Mitglieder des Stiftungsrates bestimme ich:

· Herrn Doctor Markus Bürgin, von Eptingen, in Binningen 
· Herrn Hans Blumer-Strittmatter, von Basel und Engi (Kanton Glarus),
in Basel  
· Herrn Sheldon Schwartz, kanadischer Staatsangehöriger, in Basel  
· Frau Marlis Stieger-Berner, von und in Basel  
· Herrn Jean-Pierre Valet, von Mex (Kanton Waadt), in Basel

8. Der Stiftungsrat konstituiert und ergänzt sich selbst.

9. Der Stiftungsrat beschliesst über alle mit der Stiftung zusammenhängenden Fragen. Namentlich steht ihm die Beschlussfassung über die Verwaltung und Verwendung des Stiftungsvermögens im Rahmen des Stiftungszwecks zu.

10. Der Stiftungsrat erlässt bei Notwendigkeit die für die Organisation der Stiftung und die Verwaltung und Verwendung des Stiftungsvermögens notwendigen Reglemente. Er bestimmt diejenigen seiner Mitglieder, welche die rechtsverbindliche Unterschrift für die Stiftung führen, und die Art der Zeichnung.

11. Der Stiftungsrat kann auch Dritte, die ihm nicht angehören, mit besonderen Aufgaben betrauen.

12. Der Stiftungsrat ernennt eine Kontrollstelle auf die Dauer eines Jahres, wobei Wiederwahl möglich ist. Die Kontrollstelle übt sinngemäss die in den Artikeln 728 (siebenhundertachtundzwanzig) und folgende des Obligationenrechts festgelegten Aufgaben aus.

V. Änderung der Stiftungsurkunde und Aufhebung zufolge Unerreichbarkeit des Zwecks

13. Der Stiftungsrat kann die Stiftungsurkunde im Rahmen des Stiftungszweckes und vorbehältlich der aufsichtsbehördlichen Genehmigung jederzeit ändern. Sollte die Stiftung zufolge Unerreichbarkeit des Zweckes aufgehoben werden, so fällt das allenfalls noch vorhandene Stiftungsvermögen an das Basler Stadttheater zur Verwendung im Sinne des Stiftungszwecks. Ein Rückfall an den Stifter ist in jedem Falle ausgeschlossen.   Die Genehmigung der Aufsichtsbehörde bleibt vorbehalten.

VI. Anmeldung beim Handelsregister und Stiftungsaufsicht

14. Die Stiftung ist im Handelsregister Basel-Stadt einzutragen und untersteht der Aufsicht des Regierungsrates des Kantons Basel-Stadt.

 

D i e s e U r k u n d e ist nach Lesung und Genehmigung durch den Erschienen von diesem und von mir, dem Notar, unter Beisetzung meines Amtssiegels unterzeichnet worden.

Basel, den 8. April 1982 (achten April neunzehnhundertzweiundachtzig)     Walter Kleiber, Dr. Armin Stieger, Notar, Stieger Riggenbach Dürr & Schlager  Advokatur und Notariat, Aeschenvorstadt 37, 4010 Basel BS

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